Schiffssicherheit im Fehmarnbelt: Augen zu und durch?


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Sollte der Milliarden Euro teure Belttunnel gebaut werden, wäre die Gefahr von Havarien immens. Auf einer Länge von 18 Kilometern würde der Meeresboden unserer Ostsee tief und breit aufgerissen werden – für den dann längsten Absenktunnel der Welt.

Augen zu und durch?

Mehrere Tausend Schleppverbände und Baggerschuten – nur bedingt manövrierbar – würden eine der meistbefahrenen Schiffsrouten der Welt queren. Ein Risiko für viele Menschenleben, aber wegen der Ölpestgefahr auch für Ostsee, Umwelt und den Tourismus. Darauf weist jetzt der Nautische Verein Vogelfluglinie hin und kritisiert den laschen Umgang mit den Gefahren. Weder das Verkehrs-, noch das Umweltministerium in Kiel scheinen sich des Themas bislang intensiv annehmen zu wollen.

Es sieht so aus, als gelte bei den Tunnelplanern und zuständigen Politikern das Motto “Augen zu und durch!”.

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