Nicht länger von den Dänen verar*** lassen!


KreuzunterWasser1

Jetzt ist es amtlich! Eine Untersuchung der Uni Kiel im Auftrag des Landesumweltministeriums bestätigt: Auf der geplanten Strecke des drohenden 18 Kilometer langen Ostsee-Tunnels liegen direkt vor Fehmarn besonders geschützte Riffe. Sie sollen mehrere Quadratkilometer groß und besonders artenreich sein. Die dänischen Tunnelplaner hatten die riesigen Riffe “übersehen”. In ihren Planungsunterlagen sind sie schlicht nicht vorhanden. Erst der Nabu hatte sie vergangenes Jahr bei eigenen Tauchgängen ausgemacht und darauf hingewiesen.

Wenn das Schlampigkeit der dänischen Tunnelplaner und -lobbyisten gewesen ist, dann muss man sich fragen, wie gefährlich die mit Blick auf die Gesamtplanung des längsten Absenktunnels der Welt ist. Wenn es Vorsatz gewesen ist, dann wäre das nach Meinung der BELTRETTER ein betrügerischer Akt. Man habe es also entweder mit Täuschern und Tricksern oder mit unfassbarer Inkompetenz zu tun.

BELTRETTER fordern ein Moratorium

Nicht nur aus diesem Grund haben die BELTRETTER unlängst ein Moratorium gefordert. Zur Erinnerung: Der Fehmarnbelttunnel wäre mit einer Länge von 18 Kilometern der längste Absenktunnel der Welt. Und es entstünde die größte Baustelle Nordeuropas – mitten in der Ostsee. Anders als bei einem Bohrtunnel würden für diesen Tunnel die riesigen Betontunnelelemente in einen unfassbar breiten und tiefen zu baggernden Graben gelassen werden. Auf einer Länge von 18 Kilometern würde der Ostseeboden 200 Meter breit und 60 Meter tief aufgerissen und ausgebaggert werden. Sand, Schlick und Co. würden unvorstellbar stark aufgewirbelt werden, sich auf einer Strecke von 300 Kilometern in der Ostsee verteilen und sich wie eine tödliche Decke auf Pflanzen und wertvolle Laichgebiete legen. Die wichtige Photosynthese würde dramatisch eingeschränkt werden. Mit schwerwiegenden Konsequenzen für das Leben in unserer Ostsee!

Die BELTRETTER fordern daher, schnell und konsequent die Pause- oder gar Stopptaste zu drücken! Alle Bauvorbereitungen – solche Arbeiten haben bereits auf dänischer wie auf deutscher Seite begonnen, obwohl die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über verschiedene umfassende Klagen gegen den Dänen-Tunnel noch aussteht – sind unverzüglich und konsequent zu stoppen. Denn es droht nicht nur ein wirtschaftliches Desaster – während die Baukosten schon jetzt explodieren, werden die Verkehrsprognosen ständig weiter nach unten korrigiert. Dem wertvollen wie filigranen Ökosystem Ostsee droht der Super-GAU. Es ist 5 vor 12!

Den Dänen-Tunnel sofort stoppen!

Helft jetzt mit! Schreibt an den Kieler Umweltminister Jan Philipp Albrecht (jan.albrecht@melund.landsh.de) und fordert ihn auf, sich dafür einzusetzen, unsere Ostsee und unsere Umwelt vor diesem Monster-Bauprojekt und seinen fatalen Folgen zu schützen! Die Kieler Landesregierung und auch das Verkehrsministerium in Berlin dürfen sich nicht länger von den Dänen an der Nase herumführen lassen! Genug ist genug!

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