JA für Fehmarn!


Der Bürgerentscheid zum “temporären Sondergebiet” – wir nennen es wegen der höheren zulässigen Belastungen weiter “Industrieareal” – steht vor der Tür. Und wir präsentieren nun unser Plakatmotiv für ein JA zu Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses.

Für ein JA zum Stopp des Industrieareals. Für ein JA zum Erhalt der Standortvorteile Fehmarns und seiner Firmen.

BuergerentscheidPlakat

Sie dürfen es gerne verwenden, weiterleiten, im Internet posten, auf der eigenen Internetseite präsentieren, teilen, im Auto oder im Fenster anbringen. Und wir freuen uns natürlich über jede Hilfe und Unterstützung!

Wenn auch Sie Handzettel verteilen oder auf andere Weise unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an Geli Wender-Binding: geliwenner-binding@gmx.de

Und wenn Sie Ihre Meinung mittels Leserbrief im Fehmarnschen Tageblatt oder im Reporter mitteilen möchten, bedienen Sie sich bitte gern und einfach aus den gleich folgenden Argumenten. Jeder Leserbrief hilft: redaktion@fehmarnsches-tageblatt.de oder INFO@reporter-fehmarn.de

Und natürlich können Sie helfen, indem Sie am 8. März mit JA stimmen.


Wir setzen uns gegen dieses geplante Industrieareal ein

Und gegen jedes andere, das auf Fehmarn womöglich noch geplant werden könnte. Und wir werden uns noch intensiv gegen andere Vorhaben wenden, die Fehmarn schaden würden.

Das sind die Gründe für das JA zur Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses zum Industrieareal:

  • Die fehmarnschen Unternehmen würden mit einem solchen Areal ihren wertvollen Standortvorteil verlieren. An anderen Großbaustellen ist es üblich, dass bei einem konkreten Bedarf auf der Baustelle bei den Firmen vor Ort angefragt wird. Sie profitieren auf diese Weise von der Baustelle. Wird aber ein Areal für Unternehmen aus ganz Deutschland oder aus dem Ausland geschaffen, so rücken diese von überall her an und bringen ihre Arbeitskräfte gleich mit.

    Es ist ein Trugschluss, dass das Areal fehmarnschen Firmen einen Vorteil bringen könnte. Die Wahrheit ist: Es zerstört ihren Standortvorteil. Fehmarnsche Firmen, die nicht auf das Areal ziehen können, weil sie es sich nicht leisten können, nicht wollen oder aber auch nicht dürfen, weil der Investor bereits Fläche an einen entsprechenden Wettbewerber vom Festland vermietet hat, geraten ins Hintertreffen.

    Es wäre pure Ironie: In dem Fall würde die Stadt Fehmarn dafür gesorgt haben, dass Unternehmen der Insel diskriminiert werden. Das Areal würde Unternehmen von irgendwoher profitieren lassen und nur einen einzigen hiesigen Landwirt: den Verpächter der 15-Hektar-Fläche. Solch ein Areal würde Fehmarnschen Firmen und allen anderen Landwirten der Insel die Chance rauben, Aufträge zu erhalten oder zum Beispiel ihre Hallen zu vermieten.

  • Auf Fehmarn muss niemand Angst vor Lkw-Verkehr kreuz und quer über die Insel haben. Bei Großbauvorhaben ist heute gar keine riesige und ineffiziente Zwischenlagerung mehr nötig. Bei solchen Vorhaben wird heutzutage fast so gearbeitet wie in der Automobilproduktion. Es wird “just in time”, also genau zu dem Zeitpunkt, in dem bestimmtes Material gebraucht wird, geliefert.

    Der Investor vom Festland selbst sagt, dass wohl 90 Prozent der Lieferungen über den Baustellenhafen ankommen würden. Anderes könnte genau zum passenden Zeitpunkt von fehmarnschen Firmen und von ihrem jetzigen Standort zugeliefert werden. Der verbleibende Rest könnte unmittelbar vom Festland kommen – mit einzelnen Lastwagen direkt über die E47.

    Und sollte doch eine gewisse und vor allem kleinere Restlagerfläche gebraucht werden, so ist die auf der eigentlichen Belttunnelbaustelle vorhanden. Femern A/S hat die Fläche der eigentlichen Belttunnelbaustelle mehr als ausreichend und üppig bemessen. Ein solches “Industrieareal” ist daher absolut überflüssig. Es muss verhindert werden. Überall auf Fehmarn.

  • Fehmarn hat in der Vergangenheit bereits Pech mit Investoren gehabt. Dieses “temporäre Sondergebiet” übertrifft in seinen Dimensionen aber alles bisher Dagewesene. Solch ein “temporäres Sondergebiet” ist hoch kompliziert.

    Ähnliches hat es in ganz Deutschland noch nie gegeben. Das haben Mitarbeiter des Bauamtes bei der Bürgeranhörung im September bestätigt. Es ist also ein Experiment zu vollen Lasten Fehmarns.

    Es wird zwar ein Rückbau versprochen, aber bei einer Insolvenz oder Abwicklung des Investors droht eine Investitionsruine. Zumal: Der Investor ist ein gerade gegründetes, junges Unternehmen und verfügt derzeit über kein nennenswertes Eigenkapital. Nach der Bonitätsprüfung durch die renommierte Kreditauskunft D&B ist er gerade einmal gut für einen Einzelkredit in Höhe von 4.100 Euro!

  • Das Sondergebiet würde Fehmarn unnötig und zusätzlich empfindlich verletzen. Es würden Natur und Umwelt zerstört. Bilder von der Belttunnelbaustelle, die durch das Sondergebiet noch mal stark vergrößert werden würde, könnten auf Jahre Touristen abschrecken.

  • Mit diesem Industrieareal würde ein Tor aufgestoßen werden. Es würden weitere folgen. Wir sollten dieses verhindern. und alle weiteren. Überall auf Fehmarn.


  • Riskant. Schädlich. Überflüssig.

    Das Projekt ist hoch riskant und schädlich. Und absolut überflüssig.

    Es muss verhindert werden. Schon in dieser frühen Phase.

    Später wären nur noch kleine Änderungen möglich – wenn überhaupt.

    Dann aber ist es für Fehmarn zu spät.

    Kommentar erstellen

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

    Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>