Bewegung mit Wirkung: BELTRETTER wachsen weiter


KreuzSundbrücke

Gemeinde Scharbeutz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ahrensburg und Kinderfachklinik Fehmarn stoßen hinzu



Die von uns unterstützte BELTRETTER-Bewegung wächst weiter. Nicht nur in Vorgärten, an Straßen und auf Feldern sind immer mehr blaue Holzkreuze – das Symbol der BELTRETTER und des Widerstands gegen das Mammutprojekt – zu sehen. Jetzt haben sich auch die Gemeinde Scharbeutz, die Kinderfachklinik in Petersdorf auf Fehmarn und der Ortsverein Ahrensburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den BELTRETTERN angeschlossen. In der Gemeindevertretung von Scharbeutz stimmten 15 Gemeindevertreter dafür, einer dagegen und vier enthielten sich. Auf Fehmarn entschieden Klinikleitung und -team gemeinsam darüber, bei den BELTRETTERN mitzuwirken.

Dr. med. Peter Liffler, Chefarzt der Kinderfachklinik für pädiatrische Allergologie, Dermatologie und Pneumologie: “Aufgrund des besonderen Klimas wird Fehmarn bundesweit mit wirksamer Allergikerbehandlung in Verbindung gebracht. Der drohende Belttunnel-Bau würde die guten Rahmenbedingungen beschädigen – mit negativen wirtschaftlichen Folgen für die ganze Insel. Daher schließen wir uns den BELTRETTERN an.”


BELTRETTER zählen bereits 46 unterstützende Kräfte

Damit tragen nunmehr 46 Organisationen, Parteien und Unternehmen die BELTRETTER. Darunter sind zum Beispiel die Großgemeinde Ratekau, die Mitarbeiter der Reederei Scandlines, der NABU, der SPD-Ortsverein Fehmarn, die Fischergenossenschaft Fehmarn, die Bürgerinitiative Lärmschutz Ahrensburg Mitte und die Initiative Bewahrt Fehmarn!.

Karin Neumann, Sprecherin von uns BELTRETTERN: “Je mehr das gigantische Bauvorhaben thematisiert wird, desto mehr Menschen erkennen, welch desaströse Folgen es mit sich bringen wird. Es ist wichtig, dass diese wachsende Zahl der Skeptiker und Gegner Flagge zeigt und sichtbar wird.”


Mehrheit fürchtet Probleme für die Region

Gerade hatte eine repräsentative Umfrage unter den Wahlberechtigten Ostholsteins ergeben, dass 57% der Ostholsteiner Probleme für die Region befürchten, sollten der Belttunnel und die damit zusammenhängende Güterbahn-Trasse tatsächlich gebaut werden.

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte die telefonische Befragung von 527 Ostholsteinern unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten und im Auftrag der BELTRETTER durchgeführt. Sollte der Milliarden Euro teure Belttunnel gebaut werden, würde Nord-Europas größte Baustelle entstehen – mitten in Natur und einer Urlaubsregion. Für den größten Absenktunnel der Welt soll dann der Ostseeboden auf einer Länge von 18 Kilometern tief und breit aufgerissen werden.

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>